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Warum deine Mails nicht zugestellt und gelesen werden

Dir sind deine Newsletter und deine E-Mail Abonnenten wichtig. Du wendest viel Zeit auf, regelmäßig wertvollen Content zu erarbeiten und deine E-Mail Abonnenten zu verwöhnen. Und deshalb ist es so wichtig, dass die Empfänger auch deine Mails bekommen und lesen.

Kurzer Hinweis:
Dieser Artikel ist der erste Teil der 4 teiligen Artikelserie: „Wie du deine E-Mail Liste pamperst“.
Hier findest du:
Teil 2: 4 Wege, wie du herausfindest, was deine E-Mail Abonnenten wirklich lesen wollen
Teil 3: 6 Tipps für lockende E-Mail-Betreffzeilen, die deine Leser animieren zu klicken + BOUNUS TRICK
Teil 4: 15 Content-Ideen, die du deiner E-Mail Liste senden kannst (und so aus ihnen begeisterte Fans machst)

Es gibt einige Fallstricke, die man rund um’s E-Mail Marketing beachten sollte und die zeige ich dir hier.

1. Verwende ein E-Mail / Newsletter Tool, das Vertrauen bei den E-Mail- und Internet-Anbietern genießt und so deine Mails auch zugestellt werden

Ein seriöses E-Mail- / Newsletter-Tool zu benutzen ist das Beste was du machen kannst, wenn du verhindern möchtest, dass deine Mails im Spamordner landen.

Anbieter wie AWeber, MailChimp, GetResponse, Klick-Tipp, ActiveCampaign etc. sind bei großen Internet-Service und E-Mail-Anbietern als vertrauensvoll gelistet (white listed), somit werden diese Mails auch zugestellt, so lange du keine Spammails verschickst.
Damit das auch so bleibt, überprüfen viele dieser Tool Anbieter deine Mails auf Spamverdacht, bevor du sie versenden kannst. Somit weißt du, was du noch abändern musst, damit der Spam Score nicht zu hoch ist.
Viele der Tool Anbieter zeigen dir auch die Zustellungsrate an.

Wenn du einen anderes E-Mail / Newsletter Tool, als oben aufgeführt, benutzen willst, frage beim Anbieter nach, ob es white listed ist.

2. Benutze eine name@deinedomain E-Mail Adresse

Viele der großen E-Mail-Anbieter wie Gmail etc. verschieben automatisch E-Mails von einer Absenderadresse („von“ E-Mail Adresse) die auf @gmail.com, @aol.com, @yahoo.com etc. lautet in den Spamordner.

Oft ist im Hosting-Paket deiner Webseite bereits die Möglichkeit enthalten mehrere E-Mail Adressen mit deiner Internetadresse nach dem @ Zeichen kostenlos anzulegen.
Falls du nicht weißt, wie du die E-Mail Adressen generieren kannst, frage beim Support deines Hosters nach.

3. Versende reine Text-Mails und keine Mails aus Vorlagen und mit Bildern

Text-Mails sind Mails, die reinen Text enthalten und keine Bilder; noch nicht mal ein Headerbild. E-Mails aus Vorlagen und mit vielen Bildern werden als kommerziell wahrgenommen und deshalb weniger gelesen.
Du schickst Freunden und Familie doch auch nur reine Text-Mails oder?
Dann lasse deine E-Mails auch so aussehen, als wenn du an einen Freund schreibst.

Und deine Mails sollten so wenig Ablenkung wie möglich haben.
Das wichtigste ist dein Call-to-Action und deine Message.
Sidebars, große Bilder etc. lenken ab von dem was du erreichen willst.

Außerdem weißt du nicht, wie Mails mit Spalten und vielen Bildern auf den verschiedenen mobilen Ausgabegeräten aussehen.
Bei reinen Textmails hast du die Kontrolle über das Aussehen.

4. Schaffe Erwartungen und erfülle sie

Wenn du möchtest, dass deine Mails auch geöffnet und gelesen werden, dann verwöhne deine Abonnenten.

Sobald sich jemand neu in deine Liste einträgt, lasse den Abonnenten in einer Willkommens-Mail-Serie wissen, was er von dir zu erwarten hat und sende ihm Mails mit hochwertigem Content. Das kann extra für die Willkommens-Serie erstellter Content sein wie „How to“ Anleitungen, Probleme die du hattest beim Aufbau deines Business und wie du sie gelöst hast oder aber Verlinkungen zu deinen am häufigsten gelesenen Blogartikeln oder Freebies.
Die ersten Mails nach einem Neueintrag werden am häufigsten von den Abonnenten geöffnet und gelesen. Deshalb zeige am Beginn nur das Beste von dir.

In deinen Newslettern kannst du dann kreativ sein. Schicke nicht immer nur den Link zu deinem neuesten Blogartikel. Den können die Abonnenten auf deiner Webseite finden – dafür brauchen sie nicht in deiner E-Mail Liste zu sein.
Hier findest du 15 Content-Ideen, die du deiner E-Mail Liste senden kannst (und so aus ihnen begeisterte Fans machst).
Und du kannst z.B kuratierte Newsletter schicken, in dem du zu Mitbewerbern und ihren umfangreichen und gründlich recherchierten Blogartikeln verlinkst.

Liefere immer hochwertigen Content, der die Leser brennend interessiert. Überprüfe jede Blogartikelidee, die du hast, ob deine Leser dies auch wirklich interessiert und schreibe nicht einfach drauf los. Du verschwendest deine wertvolle Zeit und Energie.
Lese in Foren und Facebook-Gruppen mit und schaue bei buzzsumo.com nach, ob dieses Thema oft in den Social Media Kanälen geteilt wird.

Deine Newsletter sollten lehrreich sein und unterhalten und immer einen Mehrwert liefern.

Solltest du deine Abonnenten mit E-Mail Serien verwöhnen wollen, kannst du in jeder Mail schon einen kleinen Ausblick auf die nächste Mail geben, damit der Leser „heiß“ wird auf das, was da kommt :-).

5. Reinige deine E-Mail Liste regelmäßig

Wenn Abonnenten ein halbes Jahr lang keine deiner Mails geöffnet haben, dann werden sie das auch in der Zukunft nicht tun.
Lösche ihre E-Mail Adressen ohne ein schlechtes Gefühl. Du bezahlst für dein E-Mail / Newsletter Tool und warum solltest du für jemanden bezahlen den nicht interessiert was du tust. Wenn du regelmäßig deine E-Mail Liste säuberst, erhöht das auch deine Öffnungsrate und du hast realistischere Zahlen.

Und wenn E-Mails nicht geöffnet werden sind das Alarmsignale für E-Mail Anbieter wie Gmail, Yahoo etc., dass diese Mails nicht relevant für den Empfänger sind. Und deshalb werden diese intern schlechter bewertet und großteils in den Spamordner verschoben.

 

Kennst du noch weitere Gründe?

Lässt du sie uns hier in den Kommentaren wissen?